Für Product Owner

Wenn ich Product Owner nach ihren größten Problemen im Arbeitsalltag frage, lautet die Antwort regelmäßig: Unzufriedene Kunden. Kunden, die mit den von dir entwickelten Produkten nicht zufrieden sind. Kunden, die dich und dein gesamtes Team runterziehen.

Ihr müsst euch bei aller Frustration am Ende des Tages eingestehen, dass der gelieferte Wert eures Produktes deutlich unter den Herstellungskosten liegt. Ihr macht euch auf die Suche nach Lösungen – und verzettelt euch in endlosen Diskussionen mit dem Entwicklungsteam. Immer wieder splittet ihr die User-Stories in der Hoffnung, das würde endlich für den nötigen Aufwind sorgen. Aber Ergebnisse bleiben aus. Stunden über Stunden gehen beim Backlog Refinement verloren – ein Ziel ist dennoch nicht in Sicht. Frustriert, gereizt, verzweifelt und hilflos – das beschreibt deinen Gemütszustand in dieser Situation wohl am besten. Dein Gedankenkarussell dreht sich:

– Wie gelingt es mir, User-Stories auf den Punkt zu bringen?
– Wie müssen User-Stories formuliert sein, um Diskussionen weitestgehend zu vermeiden? – Wie kann ich effektiver beim Backlog Refinement vorgehen?

Was du brauchst, ist etwas Nachhilfe in Sachen Methodensicherheit im Umgang mit User-Stories. Das betrifft nicht nur Formulierungen, sondern auch das Schätzen. Vertieftes Wissen über das User Story Handling und –Writing sowie das Erlernen von erweiterten Methoden, die nicht Bestandteil der Product Owner Zertifizierung sind, sind der Schlüssel zum Erfolg.

Du musst ein Gefühl dafür entwickeln, wie umfangreich eine User Story maximal sein darf. Konzentriere dich auf einzelne Aspekte und widme jedem der Aspekte, wenn nötig, eine eigene User Story. Denn fasst du zu viele unterschiedliche Aspekte in einer Story zusammen, machst du die Story zu komplex. Deine User Story wirft dann zahlreiche Fragen auf, die die Umsetzung verzögern. Splittest du die User Story aber zu kleinteilig, kann das übergeordnete Ziel schnell aus den Augen verschwinden. Unzählige Kreuzverweise vernebeln zusätzlich die Sicht. Die Kunst ist also, ein gutes Mittelmaß zu finden. Grundsätzlich sollte eine gute User Story immer für sich allein stehen können und unabhängig von dem Status der anderen umsetzbar sein.

Lerne im Training zum Certified User Story Professional (CUSP) Schritt für Schritt, wie du User Storys verfasst, die auf den Punkt kommen.

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Certified User Story Professional

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